Casino St. Gallen
Casino St. Gallen

Diese Seite informiert über gesetzliche Pflichten und Schutzangebote beim verantwortungsvollen Spielen.

Verantwortungsvolles Spielen bei Casino St. Gallen

  1. Grundsatz

Glücksspiel ist als Freizeitaktivität konzipiert, die im Rahmen persönlicher und finanzieller Möglichkeiten stattfinden soll. Verantwortungsvolles Spielen ist keine freiwillige Ergänzung, sondern eine gesetzliche Verpflichtung, die sich aus dem Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) ergibt. Dieses Gesetz verpflichtet alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz zu umfassenden Massnahmen der Früherkennung und Bekämpfung von Spielsucht. Casino St. Gallen setzt diese Anforderungen vollständig um und orientiert sich darüber hinaus an den Grundsätzen des branchenweiten Spielerschutz-Kodex, zu dem sich die Schweizer Casinos gemeinsam verpflichtet haben.

2. Rechtliche Grundlagen

2.1 Bundesgesetz über Geldspiele (BGS)

Das BGS bildet die zentrale Rechtsgrundlage für den Spielerschutz in der Schweiz. Es verpflichtet Betreiber von Spielbanken und Online-Geldspielen insbesondere zu folgenden Massnahmen:

  • Einzahlungs- und Verlustlimits
  • Möglichkeit zur Selbstlimitierung und zum Selbstausschluss
  • strenge Alterskontrollen
  • Informationspflichten über Risiken des Geldspiels und verfügbare Hilfsangebote

2.2 Aufsichtsbehörden

Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) ist die zuständige Bundesbehörde für die Aufsicht über konzessionierte Spielbanken. Sie verlangt von jeder Spielbank einen konkreten Spielerschutzplan, der dokumentiert, wie die gesetzlichen Anforderungen im Betrieb umgesetzt werden. Casino St. Gallen unterliegt dieser Aufsicht und erfüllt die entsprechenden Berichtspflichten.

3. Schutzinstrumente

Casino St. Gallen stellt Spielerinnen und Spielern verschiedene Instrumente zur Verfügung, mit denen das eigene Spielverhalten kontrolliert und begrenzt werden kann.

Instrument - Beschreibung
Einzahlungslimit - Festlegung eines maximalen Einzahlungsbetrags pro Tag, Woche oder Monat
Verlustlimit - Begrenzung des maximal möglichen Verlusts in einem definierten Zeitraum
Zeitlimit - Begrenzung der Spieldauer pro Sitzung oder Zeitraum
Spielpause - temporäre Unterbrechung des Zugangs auf eigenen Wunsch
Selbstausschluss - dauerhafte oder befristete Sperrung des Spielerkontos
Ausgabenübersicht - Einsicht in die eigene Spielhistorie und Transaktionsübersicht
Selbsttest - Möglichkeit zur Einschätzung des eigenen Spielverhaltens anhand standardisierter Fragen

Diese Instrumente können jederzeit über das Spielerkonto aktiviert oder angepasst werden. Einschränkungen treten in der Regel unmittelbar in Kraft. Erhöhungen von Limits unterliegen einer Wartefrist, die gesetzlich oder intern festgelegt ist.

4. Hinweise zum Spielverhalten

Casino St. Gallen informiert Spielerinnen und Spieler über Merkmale, die auf ein problematisches Spielverhalten hinweisen können. Dazu gehören insbesondere:

  • Spielen mit Geld, das für andere Zwecke vorgesehen ist
  • Versuche, Verluste durch weiteres Spielen auszugleichen
  • Spielen unter emotionalem Druck, Stress oder in Krisensituationen
  • Vernachlässigung sozialer oder beruflicher Verpflichtungen zugunsten des Spielens
  • Schwierigkeiten, das Spielen zu beenden oder zu begrenzen

Das Vorliegen eines oder mehrerer dieser Merkmale kann ein Hinweis darauf sein, dass professionelle Unterstützung sinnvoll ist.

5. Werbung und Kommunikation

Gemäss dem Spielerschutz-Kodex der Schweizer Casinos und den gesetzlichen Vorgaben richtet Casino St. Gallen Werbung nicht an Minderjährige oder besonders gefährdete Personen aus. Alle Werbemittel werden mit dem Hinweis “Spielen Sie verantwortungsvoll” gekennzeichnet. Werbliche Kommunikation darf keine irreführenden Aussagen über Gewinnchancen enthalten und muss klar als Werbung erkennbar sein.

6. Altersverifikation und Zugangskontrolle

Der Zugang zu Geldspielen ist in der Schweiz auf volljährige Personen beschränkt. Casino St. Gallen führt eine Altersverifikation durch, bevor Spielerinnen und Spieler an Geldspielen teilnehmen können. Personen, die das gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter nicht erreicht haben, wird der Zugang verweigert. Darüber hinaus ist der Zugang für Personen gesperrt, die sich selbst ausgeschlossen haben oder für die eine Fremdsperre besteht.

7. Spielersperre

Eine Spielersperre kann auf eigenen Wunsch oder durch Dritte (z. B. Angehörige) beantragt werden. Im Falle eines Kontrollverlusts über das Spielverhalten empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG), eine Spielsperre zu veranlassen. Casino St. Gallen setzt entsprechende Sperren unverzüglich um und stellt sicher, dass gesperrte Personen keinen Zugang zu Geldspielen erhalten.

8. Beratung und Hilfsangebote

Für Personen, die Unterstützung bei problematischem Spielverhalten suchen, stehen in der Schweiz folgende Anlaufstellen zur Verfügung:

Angebot - Kontakt
Nationale Spielsucht-Helpline - 0800 040 080 (kostenlos, Deutsch)
sos-spielsucht.ch - Interkantonales Präventionsprogramm, 18 Kantone und Liechtenstein
Zentrum für exzessives Spielen - 0848 844 000
safer-gambling.ch - Informationsportal für risikoarmes Spielen
BAG - Verhaltenssucht Geldspiel - bag.admin.ch

Casino St. Gallen empfiehlt Spielerinnen und Spielern, bei Unsicherheit über das eigene Spielverhalten frühzeitig eine dieser Stellen zu kontaktieren. Die Inanspruchnahme von Beratungsangeboten hat keinen Einfluss auf das Spielerkonto, sofern keine Sperre beantragt wird.

9. Kontakt für Spielerschutzanliegen

Anliegen zum Thema Spielerschutz, Limitierungen oder Sperren können direkt an Casino St. Gallen gerichtet werden. Die zuständige Stelle für verantwortungsvolles Spielen ist über die auf der Website angegebenen Kontaktdaten erreichbar. Anfragen werden vertraulich behandelt.